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10,32 € |
+0,060 € |
+0,58 % |
22.04/13:30 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006305006 |
630500 |
- € |
- € |
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DEUTZ halten 13.08.2008
AC Research
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research senkt sein Rating für die Aktien von DEUTZ (ISIN DE0006305006 / WKN 630500) von zuvor "akkumulieren" auf jetzt "halten".
Die Gesellschaft habe Zahlen für das abgelaufene erste Halbjahr 2008 bekannt gegeben.
Demnach habe der Konzern in diesem Zeitraum die Umsatzerlöse im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 15% auf 825,5 Millionen Euro steigern können. Beim Auftragseingang habe hingegen ein leichter Rückgang um 5,3 Millionen Euro auf 829,1 Millionen Euro hingenommen werden müssen. Der Motorenabsatz habe sich gleichzeitig um 10,5% auf 148.687 Stück erhöht. Beim EBIT sei ein Zuwachs um 7,9% auf 43,6 Millionen Euro verzeichnet worden. Die EBIT-Marge sei somit um 0,3 Prozentpunkte auf 5,3% gesunken. Der Nachsteuergewinn habe sich schließlich um 14,3% auf 30,3 Millionen Euro verbessert.
Im Bereich Kompaktmotoren habe bei einem Absatzanstieg um 10,5% auf 132.123 Motoren der Umsatz um 14,8% auf 652,5 Millionen Euro verbessert werden können. Das EBIT habe sich gleichzeitig um 6,7% auf 20,8 Millionen Euro erhöht. Dabei sei zu berücksichtigen, dass das Ergebnis durch Anlaufkosten für das Joint Venture DEUTZ Dalian in Höhe von 4,7 Millionen Euro belastet worden sei. Im Bereich Customized Solutions habe bei einem Absatzanstieg um 9,7% auf 16.564 Motoren der Umsatz infolge eines veränderten Produktmixes um 15,7% auf 173 Millionen Euro gesteigert werden können. Zum Wachstum hätten dabei vor allem die Segmente Mobile Arbeitsmaschinen und Stationäre Anlagen beigetragen. Das Segmentergebnis habe sich gleichzeitig um 25,3% auf 22,3 Millionen Euro verbessert. Hier habe der Konzern auch von dem Entfall von Anlaufkosten für die Produktionsverlagerung von Köln nach Ulm profitiert.
Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt knapp im Rahmen der Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Während der Konzern beim Umsatz weiterhin überzeugt habe, habe der Ergebnisausweis leicht enttäuscht. Die gute Umsatzentwicklung sei von einer starken Entwicklung in Europa und einem kontinuierlichen Wachstum in Asien getragen worden. Beim operativen Ergebnis hätten Anlaufverluste für das Joint Venture DEUTZ Dalian belastet.
Für das Gesamtjahr 2008 rechne die Konzernleitung nunmehr nur noch mit einem Umsatzwachstum um etwa 5% und einer EBIT-Marge von rund 6%. Zuvor sei das Management der Gesellschaft noch von einem Umsatzwachstum von 10 bis 15% und einer EBIT-Marge von rund 7% ausgegangen. Die gesenkte Gesamtjahresprognose stelle nach Ansicht der Analysten von AC Research keine Überraschung dar. So habe man vor dem Hintergrund der wahrscheinlichen weiteren gesamtwirtschaftlichen Eintrübung bereits im Vorfeld eine Prognosesenkung für möglich gehalten. Zudem habe auch der Großkunde Volvo einen Auftragseinbruch vermelden müssen. Gleichzeitig würden der schwache USD, gestiegene Rohstoffkosten und hohe Investitionen in umweltfreundlichere Antriebe die Gewinnentwicklung belasten. Die gesenkte Gesamtjahresprognose erscheine allerdings auf Basis der Halbjahreszahlen insgesamt erreichbar.
Beim gestrigen Schlusskurs von 4,66 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von rund 8 weiterhin relativ moderat bewertet. Allerdings rechne man im Zuge einer erwarteten weiteren konjunkturellen Eintrübung in den kommenden Monaten mit einem eher negativen Newsflow bei der Gesellschaft. Daher sehe man derzeit keinen wesentlichen Katalysator für steigende Notierungen in der Aktie.
Die Analysten von AC Research senken ihr Rating für die Aktien von DEUTZ von zuvor "akkumulieren" auf jetzt "halten". (Analyse vom 13.08.2008) (13.08.2008/ac/a/d)
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